Soziale Phobie bzw. Sozialphobie

Die Soziale Phobie ist eine Angststörung vor sozialen Situationen!

Buch über soziale phobieEine weit verbreitete Angststörung ist die Soziale Phobie oder auch Sozialphobie genannt und genau aus diesem Anlass heraus haben wir uns auf die Suche nach Lösungen für Sie bzw. für betroffene gemacht. Wir versuchen Ihnen Antworten auf die häufigsten Fragen zu geben, damit auch Sie so schnell wie möglich Ihre soziale Phobie loswerden. Da dies ein heikles aber doch wichtiges Thema ist, möchten wir Sie gleich zu Beginn bitten, falls Sie Erfahrungen mit dem Thema Soziale Phobie gemacht haben und eine Lösung für sich gefunden haben, dann BITTE schreiben Sie uns oder geben einen Hinweis unten in der Kommentarfunktion. Ok und jetzt wieder zurück zum Thema und erstmal zur Erscheinungsform.

Das Erscheinungsbild der Sozialen Phobie

Wie bereits in der Überschrift erwähnt, ist die Soziale Phobie eine soziale Angststörung und das bedeutet nichts anderes als, dass Betroffene in Situationen, wo Sie im Mittelpunkt des Geschehens stehen, Ängste erleiden. Diese Ängste kommen zustande, weil Sie denken, dass Sie sich blamieren könnten oder es ihnen einfach nur peinlich ist. Hört sich im ersten Moment nicht allzu schlimm an aber jeder der betroffen ist oder war, weiß ganz genau dass das der absolute Horror ist und das betrifft immerhin (nach Schätzungen) zwischen zwei bis zehn Prozent der Bevölkerung (was im schlimmsten Fall über 8 Millionen Menschen sind). Lassen Sie sich diese Zahl mal durch den Kopf gehen, erschreckend oder?

Ablauf der Sozialphobie

Von Ablauf zu sprechen klingt vielleicht ein bisschen hart aber im Prinzip ist es genau das, denn vom Auftreten bis zum Ende ist es fast immer derselbe Weg, leider.

Die Soziale Phobie tritt nicht von heute auf morgen auf, sondern tritt schleichend ein!

Alles fängt mit der Angst im Mittelpunkt zustehen und versagen zu können an. Einfach schon nur die Angst, dass jemand einen die Nervosität bzw. Angst ansehen könnte löst bei den Betroffenen oftmals folgende Symptome aus:

Dies sind nur einige Symptome aber im Wesentlichen die am häufigsten auftretenden.

Da sich aber niemand freiwillig solchen Zuständen aussetzen möchte, ziehen Menschen mit einer Sozialphobie Notbremse und versuchen soziale Situationen so gut es geht zu vermeiden aber genau das kann sehr gefährlich werden. Es kann nämlich nicht nur das Berufsleben und das Privatleben arg erschweren, sondern auch noch zur völligen sozialen Isolation führen. Falls es dann soweit gekommen ist, dann (entschuldigen Sie bitte die nachfolgende Ausdrucksweise) ist die Kacke erst richtig am dampfen. Sobald dieser Zustand über einen längeren Zeitraum anhält, dann kommt in den meisten Fällen zu allem Überfluss noch Folgeerkrankungen wie Depressionen, Alkoholabhängigkeit, Drogen oder andere Medikamente, die die Symptome verdrängen.

Führt die Schüchternheit zur Sozialphobie?

Es wäre schön wenn wir nein schreiben könnten aber das können wir eben nicht. Es ist zwar nicht belegt, dass Schüchternheit zur sozialen Phobie führt aber es ist eben auch nicht das Gegenteil bewiesen. Nur eins ist klar, der Übergang von der Schüchternheit in die soziale Phobie ist sehr schmal und nur schwer zu bestimmen.

Wer kann an einer Sozialphobie erkranken?

Im Prinzip kann jeder zu jeder Zeit an der sozialen Phobie erkranken. In Prozenten sieht es ungefähr folgendermaßen aus:

  • 11% der Männer und
  • 15% der Frauen erkranken in ihrem Leben an der Sozailphobie.

Wo tritt die soziale Phobie am häufigsten auf?

Am häufigsten tritt die soziale Phobie in den folgenden sozialen Situationen auf:

Bei der Teilnahme an Feiern, Partys oder Familienfesten. Bei dem knüpfen neuer Kontakte, vor allem mit dem begehrten Geschlecht (schon das Ansprechen löst reinste Panikattacken aus). Selbst unbedeutende Unterhaltungen mit dem Boss, Kollegen oder Freunden/Bekannten führen zu solchen sozialen Angststörungen. Eher selten kommt es beim öffentlichen Essen vor.

Merkmale der Sozialphobie!

Meist bei „Auftritten“ vor kleineren Gruppen, denn da ist die Versagensangst größer als bei Menschenmengen. Es sind auch meistens nur gewisse Situationen, also nicht alle gleichzeitig die wir genannt hatten. Jeder erlebt die Ängste in verschiedenen Situationen stärker oder schwächer als ein anderer Betroffener. Der Grundstein für die soziale Phobie wird meistens schon im Jugendalter gelegt aber es kann auch noch später der Fall sein (was aber nicht die Regel ist).

Die Angst vor dem Versagen kann in jeder sozialen Situation auftreten und häufig sind unter anderen ein geringes Selbstwertgefühl oder die Panik vor Kritik die Auslöser. Dann kommt es meist zum Erröten, Herzrasen, dem Gefühl auf Toilette zu müssen, Schwitzattacken oder das vermeiden von Blickkontakt. In den meisten Fällen sehen sich Menschen mit einer sozialen Phobie negativer als Sie sind und machen sich einfach viel mehr Sorgen als andere. Weitere Informationen können Sie gern hier bei dem Thema Soziale Phobie nachlesen.

Wie Sie die Soziale Phobie behandeln können!

Der erste und schwierigste Schritt ist zu erkennen, dass man unter einer sozialen Phobie leidet, denn diese Krankheit tritt nicht von heute auf morgen auf, sondern schleicht sich langsam aber sicher ein. Denken Sie, dass Sie unter diesen Angstzuständen leiden, dann würden wir Ihnen zum zweiten Schritt raten, dass Sie sich erstmal „selbst Therapien“.

Buch soziale phobieDas geht am besten indem Sie sich belesen und das Buch, welches Sie hier links sehen, ist dafür sehr gut geeignet. Dieses Buch gibt Ihnen aktuelle Hinweise zu den Ursachen einer sozialen Phobie, wie es Diagnostiziert werden kann und welche Therapien es gibt. Des Weiteren werden die wichtigsten kognitiven, lerntheoretischen und neurobiologischen Störungskonzepte angesprochen. Auf rund 100 Seiten finden Sie auf jeden Fall die Antworten auf Ihre Fragen und können dann zusammen mit Ihrem Psychotherapeut an Ihren Ängsten arbeiten. Damit kommen wir zum dritten Schritt und der lautet den Weg zum Psychotherapeuten zugehen. Mit der Hilfe Ihres Therapeuten lernen Sie mit Fehlern und Ablehnung umzugehen und sie zu ertragen.

Der vierte Schritt gilt als Unterstützung der Psychotherapie und dabei handelt es sich um körperliche Aktivitäten (Sport) und Entspannungsübungen. Die Kombination aus Schritt drei und vier versprechen einen Ausweg aus der sozialen Phobie aber sollte das alles nicht mehr helfen, dann bleibt leider nur doch der fünfte Schritt und dabei handelt es sich um die Einnahme von Medikamenten. Doch da können wir Ihnen leider nicht weiterhelfen und Sie sollten sich bei Ihrem Arzt des Vertrauens Rat einholen.

Fazit zur Sozialphobie

Die Soziale Phobie tritt immer häufiger in unserer schnelllebigen Zeit auf und keiner ist vor Ihr sicher. Wichtig ist, diese Angstzustände schnell zu erkennen und sie dann gezielt zu Therapieren. Haben Sie keine Angst davor sich einzugestehen, dass Sie unter einer Sozialphobie leiden, sondern gehen Sie offen und ehrlich damit um und lassen Sie sich von Fachkräften helfen.

Es gibt natürlich nicht nur das eine Buch zum nachlesen. Unter den nachfolgenden Button können Sie sich weitere Broschüren und Bücher anschauen und vielleicht werden Sie ja fündig.

Hier finden Sie eine Auswahl an Büchern über Soziale Phobie!

Wie bereits am Anfang erwähnt, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie Vorschläge und Ansätze zur Therapie der Sozialphobie hätten und uns die Mittteilen würden.

Innere Unruhe 24 Team

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